Das Dankbarkeits-Tagebuch

Diese Art von Tagebuch ist etwas ganz besonderes und hilft dir all die schönen Dinge, die Dir tagtäglich passieren, wieder wahrzunehmen.

Zum Buch:

Nimm nicht irgendeinen Block, in dem du bereits rumgekritzelt hast, sondern hol dir ein extra Buch für diesen Anlass.

Das Büchlein soll dir gefallen, denn es wird dich eine ganze Zeit lang tagtäglich begleiten.

Es darf also ein paar Euro kosten, denn der Zweck, den es erfüllen wird, ist unbezahlbar.

Lege das Buch am besten auf deinen Nachttisch, so dass du es abends vor dem Zubettgehen automatisch siehst.

Tipp: Lege Dir auch einen kleinen Stiftevorrat daneben. Aus Erfahrung weiß ich, dass es unheimlich nervig ist, grade eingemummelt im Bett zu sitzen und dann keinen Stift zu haben. Die Gefahr ist groß, dass du nicht noch einmal aufstehst und dir einen holst. Und schon kehrt der erste Schlendrian ein.

Da kommen wir auch schon zum zweiten wichtigen Punkt.

Gönn dir keine Ausnahmen. Verschiebe nichts auf den nächsten Morgen.

Da deine Erinnerung dann nicht mehr vollständig ist und du dir den positiven Einschlaf-Effekt gänzlich nimmst.

Nun zum Inhalt des Buches:

Du notierst Dir jeden Tag, für was du dankbar bist. Ich beginne jede Seite mit dem selben Satz.

„Ich bin dankbar für …“

Schreibe immer zwischen 5 & 10 unterschiedliche Dinge auf.

Das klingt viel oder? Keine Sorge, es wird immer einfacher, weil du deinen Blick dafür schärfst. Es geht hier nicht um die Lottogewinne, den neuen Sportwagen, den du dir heut gekauft hast und den Traumpartner, den du getroffen hast.

Es geht um die Kleinigkeiten, die im Alltag schnell untergehen.

  • Wenn im strömenden Regen ein Parkplatz direkt an der Tür des Supermarkts frei ist.
  • Wenn du gesund aufwachst
  • Wenn dir deine Lasagne besonders gut gelungen ist

..sind das alles Gründe um dankbar zu sein.

Du siehst, es passieren dir den ganzen Tag über Sachen, für die es sich lohnt dankbar zu sein.

Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, warum du dies alles aufschreiben sollst.

Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist es wichtig, dass du es abends vor dem Einschlafen machst.

Du wirst feststellen, dass du beim zurückdenken und aufschreiben deiner Dankbarkeitsereignisse unwillkürlich Lächeln musst. Es wird dich unbewusst in positive Stimmung versetzen und das ist die Stimmung, die du mit in den Schlaf nimmst.

Mach einmal den Selbsttest, du wirst sehen, dass du einen erholsameren Schlaf hast und morgens besser gelaunt aufstehst, wenn du in guter Stimmung einschläfst.

Und ein anderer schöner Effekt ist, dass du tagsüber schon anfängst, positive Ereignisse zu sammeln, um sie abends aufzuschreiben.

Anfangs klingen 5-10 dankbare Momente sehr viel, Dir werden aber immer mehr Tage begegnen, an denen das völlig normal ist.

Dein Blick schärft sich dafür.

Und Dankbarkeit ist ein wunderbares Gefühl. Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken.

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Schreib mir gerne deine Erfahrungen.

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